Heute, Donnerstag, dem 5. November, empfing das Präsidium des Parlaments der Region Kurdistan unter Leitung von Parlamentspräsidentin Dr. Wala Farid und in Anwesenheit des stellvertretenden Präsidenten Rami Nuri sowie des Parlamentssekretärs Mona Nabi Qahwachi im Rahmen einer diplomatischen Initiative die Konsuln und diplomatischen Vertreter mehrerer Länder in der Region Kurdistan.
Bei dem Treffen standen die jüngsten rechtlichen Schritte zur Wiederaufnahme der sechsten Legislaturperiode des Parlaments der Region Kurdistan im Mittelpunkt. Zudem wurde die Wahrung der verfassungsrechtlichen und rechtlichen Stellung sowie der institutionellen Struktur der Region Kurdistan betont.
Dr. Wala Farid hob in einer Ansprache die Bedeutung der Wiederaufnahme der Parlamentsarbeit gemäß den Artikeln (46, 47 und 48) des Gesetzes Nr. 1 aus dem Jahr 1992 (in geänderter Fassung) sowie der Geschäftsordnung hervor. Sie bezeichnete diesen Schritt als nationale Notwendigkeit zum Schutz der institutionellen Struktur der Region. Farid verwies darauf, dass die zweijährige Verzögerung bei der Wiederaufnahme der Parlamentsarbeit nicht nur den Gesetzgebungsprozess gelähmt, sondern auch die Wahrung der Legitimität der regionalen Institutionen gefährdet habe.
Die Parlamentspräsidentin forderte alle politischen Fraktionen auf, in den Plenarsaal zurückzukehren, um ihre zentralen Aufgaben in den Bereichen Kontrolle und Gesetzgebung wahrzunehmen. Sie stellte klar, dass sich dieser Schritt gegen keine politische Seite richte, sondern dem öffentlichen Interesse und den Interessen aller Bevölkerungsgruppen diene.
Der stellvertretende Parlamentspräsident und der Parlamentssekretär betonten ihrerseits die Wiederaufnahme der Arbeit der gesetzgebenden Institution als Garantie für die vollständige Sicherung der Rechte der ethnischen und religiösen Gemeinschaften Kurdistans.
Die Konsuln und Vertreter der Länder in der Region Kurdistan begrüßten unterdessen die Wiederaufnahme der Parlamentsarbeit als positiven Schritt zur Stärkung des demokratischen Prozesses und bekräftigten ihren Wunsch, die bilateralen Beziehungen zum Parlament der Region Kurdistan weiter zu festigen.







