Die irakische Integritätskommission gab bekannt, dass ein zuständiges Gericht den ehemaligen Generaldirektor der Gesellschaft für den Vertrieb von Erdölprodukten (Hussein Talib) zu 8 Jahren Haft verurteilt hat, nachdem der Vorwurf der unrechtmäßigen Erlangung von Vorteilen und Gewinnen aus Verträgen im Erdölsektor bestätigt worden war.
Laut der offiziellen Mitteilung der Integritätskommission verpflichtete das Gericht im Fall der unrechtmäßigen Vorteilsnahme bei Verträgen der Gesellschaft für die Raffinerien des Nordens (Masafi al-Schamal) den Verurteilten neben der Haftstrafe von 8 Jahren zur Rückzahlung von 55 Milliarden Dinar an die Staatskasse.
Diese gerichtliche Entscheidung erging im Rahmen der umfassenden Kampagne der offiziellen irakischen Institutionen zur Verfolgung von Korruptionsfällen, der Verschwendung öffentlicher Gelder und der Rückführung gestohlener Gelder in die Staatskasse.







