Der Ministerpräsident der Region Kurdistan beauftragte das Finanzministerium und die Verhandlungsdelegation der Region per Anordnung damit, sich dafür einzusetzen, die Gehälter, Waffen und Ausgaben der Peschmerga-Kräfte in den Hoheitsausgaben des irakischen Haushalts für 2027 vollständig gleichberechtigt mit den föderalen Kräften zu berücksichtigen.
Die Abteilung für Medien und Information der Regionalregierung Kurdistans erklärte heute, Mittwoch, 14. Oktober 2026: Um die Rechte und finanziellen Forderungen der Peschmerga-Kräfte Kurdistans zu gewährleisten, beauftragte Ministerpräsident Masrour Barzani das Finanz- und Wirtschaftsministerium sowie den Hohen Verhandlungsausschuss der Region per offizieller Anordnung damit, sich für die Aufnahme der Peschmerga-Ausgaben in den Rahmen der Hoheitsausgaben des föderalen Gesamthaushalts einzusetzen.
Laut einem offiziellen Schreiben des Präsidiums des Ministerrats mit der Nummer (12,649) vom 6. Oktober 2026 wurde betont, dass die Region Kurdistan über ihren Anteil am föderalen Haushalt zur Finanzierung der Hoheitsausgaben beiträgt, zu denen auch die Ausgaben der Peschmerga gehören.
In dem Schreiben heißt es: Bei den Verhandlungen über den föderalen Haushalt für 2027 muss darauf hingearbeitet werden, die Gehälter, Zulagen und sämtliche finanziellen Forderungen der Peschmerga-Kräfte – einschließlich Projekte, Ausbildung und Bewaffnung – nach einem Maßstab zu gewährleisten, der vollständig gleich und mit jenem ihrer Amtskollegen in der föderalen Regierung vergleichbar ist.
Der Ministerpräsident betonte außerdem die vollständige Koordinierung mit den kurdischen Fraktionen im irakischen Abgeordnetenrat, damit diese Forderung in allen Phasen der Vorbereitung und Verabschiedung des Haushalts für 2027 verteidigt wird.







