Mustafa Daʿir, der Vorsitzende des Provinzrats von Maysan, drohte damit, dass sie ihre Provinz vom Irak abspalten würden, falls die irakische Regierung den Grenzübergang „Al-Shayb“ zum Iran nicht wieder öffne. Der Genannte hat der Zentralregierung eine Frist von 3 Tagen zur Umsetzung ihrer Forderung gesetzt.
Der Vorsitzende des Provinzrats von Maysan erklärte, dass sie im Falle einer Nichtbeantwortung ihrer Forderung auf „zivilen Ungehorsam“ zurückgreifen und die Straßen in der Provinz blockieren würden. Diese Drohung erfolgt zu einem Zeitpunkt, da mehrere Demonstranten in Maysan den Zugang zu den dortigen Ölunternehmen blockiert und den Slogan „Weder Grenze noch Öl“ erhoben haben – als Hinweis auf die Ablehnung der anhaltenden Schließung des Grenzübergangs.
Die irakische Regierung beschloss im 20 Oktober 2026, den Grenzübergang „Al-Shayb“ zum Iran zu schließen. Der Beschluss trat ab dem Morgen des 21 Oktober in Kraft und setzte den Personenverkehr sowie den kommerziellen Austausch bis auf Weiteres vollständig aus.
Erwähnenswert ist, dass dieser Grenzübergang die wichtigste Einkommensquelle für Tausende Familien in der Provinz Maysan darstellt und seine Schließung zu weit verbreitetem öffentlichem Unmut in der Provinz geführt hat.







