Bei einem Raketenangriff von Huthi-Kämpfern auf ein Militärlager der jemenitischen Regierungstruppen in der Provinz Schabwa ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 50 gestiegen. Gleichzeitig wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, der Gesundheitszustand einiger von ihnen ist instabil.
Fahd Chalifi, der stellvertretende Gouverneur von Schabwa, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Agence France-Presse, die Zahl der durch den Angriff Getöteten sei auf 50 gestiegen. Zu Beginn hatten Militärquellen noch von 30 Toten gesprochen, doch wegen der Schwere der Verletzungen der Betroffenen sei die Zahl weiter gestiegen.
Der stellvertretende Gouverneur von Schabwa wies außerdem darauf hin, dass die Krankenhäuser im Grenzgebiet der Provinz wegen der hohen Zahl der Verletzten ihre Aufnahmekapazitäten erreicht hätten. Sie seien nicht mehr in der Lage, die große Zahl der Opfer aufzunehmen. Daher seien alle Verletzten in sehr kritischem Gesundheitszustand notgedrungen in Krankenhäuser und medizinische Zentren der beiden benachbarten Provinzen Hadramaut und Aden verlegt worden.







